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AS GUIDE 2009
Protokoll

 
Protokoll 2009 Drucken E-Mail

Arbeitsgruppe: AS (Application System)
Code: CASXD
Datum: 22.-23. Juni 2009
Ort: Hamburg
Hotel: Novotel Hamburg Alster
Anzahl Teilnehmer: 25
Themen: s. unten
Protokollführung: Werner Dörffler


1. Tag

1. Werner Dörffler, Dörffler + Partner GmbH, Frankfurt/M.
Begrüßung


2. Fritz Oosterbeek, IBM Deutschland, Köln
DataWarehousing und Business Intelligence

Im Fokus moderner Anwendungsentwicklung steht die Optimierung von Geschäftsprozessen. Klassisches Warehousing wird ergänzt durch "operationales", dynamisches Warehousing, wobei die Verknüpfung von operationalen Daten mit Warehouse-Ergebnissen erfolgt.


Fritz Oosterbeck zeigte auf, warum sich die IBM z/Systeme dazu eignen, und präsentierte die einzelnen Warehouse-Ebenen im Rahmen des InfoWarehouses on System z. Diese sind Source System-Ebene, Data Warehouse Ebene mit DB/2, Application Server Ebene (u.a. WebSphere AppServer, Cubing Serrvices mit IBM Cognos 8 BI) und schließlich Client Layer (BI-Reporting, Entwicklung, Administration).

Dabei ist besonders hervorzuheben, dass das gesamte Processing unter Linux auf z erfolgt, mit Ausnahme der z/OS Datenbank-Zugriffe.


3. Gary Hill, Kevin Frost, Rocket Software UK Ltd., Warwick
Rocket.Ascent Developer Client - die neue graphische Benutzeroberfläche für AS

Der neue Multiplatform Client ist in 2 Versionen verfügbar, im Viewer und im Developer.


Gary Hill und Kevin Frost demonstrierten eindrucksvoll, welche Produktivitätsgewinne der developer für AS-Entwickler und Power-User eröffnet: AS gewinnt mit Rocket.Ascent eine PC-Oberfäche mit den gwohnten Methoden und Darstellungen (u.A. Scrolling, Drag/Drop, Undo/Redo, Suchen/Erstzen, Explorer, Fenster zum gleichzeitigen Anzeigen, Ändern von Daten bzw. editieren und Ausführen von Prozeduren).


4. Kevin Frost, Rocket Software
Pläne für den Rocket.Ascent Server

Die nächste Phase der AS-Entwicklung ist die des Ascent Servers. So wie mit dem Ascent Client innerhalb des Präsentations-Tiers eine zusätzliche oder alternative Oberfläche zur alten 3270 geschaffen wurde, entsteht zur Zeit im Application Tier mit dem Rocket.Ascent Server eine Alternative zum heutigen z/OS Rocket AS.


Dieser Java Application EE Server wird die Anforderungen an moderne Software-entwicklung erfüllen: Multi-Userfähigkeit, Connectivity (Client, Browser, Internet), vielfältige Datenzugriffe (Über JDBC, z.B. auch auf Oracle), Siocherheit, SOA-Fähigkeit.


Herzstück und am aufwendigsten zu realisieren ist die AS Language Engine, mit der die bisherige AS-Sprache abgebildet wird. Die Auslieferung einer ersten Version ist für Ende 2010 geplant.


Eine Hafenrundfahrt rundete das Progarmm des ersten tages ab. Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen konnten die Erkenntnisse aus den Präsentationen diskutiert und vertieft werden.


2. Tag

5. Matthias Keller, D + P

SQL Neuerungen und Verbesserungen

Verständlichkeit und Performance von AS-Anwendungen werden oft vom Zugriff auf DB/2 bestimmt.

Matthias Keller stellte SQL-Befehle, -Klauseln und -Funktionen vor, die seit der DB/2 Vers.9 verfügbar sind, z.B. EXCEPT, INTERSECT, ROWNUMBER () OVER, TRUNCATE ORDER BY und FETCH FIRST n ROWS ONLY in Subselects. Außerdem gab er eien reihe von nützlichen Hinweisen und Tipps.


6. Christian Hädrich, D+ P
z/FS zur Datenspeicherung von AS

z/FS (früher HFS) ist ein UNIX-Dateisystem fü z/OS. Wenn z/FS auf dem Host installiert ist (mit dem Befehl TSO ISHELL zu erfahren - führt zur UNIX System Services ISPF Shell), lassen sich AS-Tabelle/Codes dorthin auslagern. Was im Einzelnen dazu erforderlich ist und wie mit den Tabellen zu verfahren ist - insbesondere SHARE funktioniert anders - erläuterte Christian Hädrich. Damit ist technisch eine alternative zum AS Fileserver möglich, die allerdings nur von systemerfahrenen Experten und im Falle eines höheren temporären Platzbedarfs (z.B. für notfalls wieder erzeugbare Zwischentabellen) genutzt werden sollte.


7. Beate Reinders, Versicherungsgruppe Hannover
Die nützlichsten Neuerungen in AS Vers.6.2

Aus der Sicht eine AS-Kunden und den Erfahrungen der täglichen Arbeit berichtete Beate Reinders. Besonders interessant seien neue/erweiterte Befehle, benutzerdefinierte Funktionen, die Erhöhung vieler System-Limits, Alias-Namen für IN- und INC-Tabellen, das Einlesen von CSV-Dateien ohne AS-Maskenerstellung, Verbesserungen im Editor. Außerdem seien Performance-Gewinne durch Einsatz des Compilers bei Prozeduren mit einem hohen Grad an passiver Logik zu erzielen.

8. Kevin Frost, Rocket Software
Rocket.Ascent Viever und Web Clients

In Ergänzung zur Präsentation am Vortag wurde erläutert, dass die Ascent Client Versionen (Viewer und Developer) künftig (Ende 2009) zusätzlich jeweils als Web-Versionen zur Verfügung stehen werden. Dann muss die Client Software auf einem Webserver installiert werden, der mit Rocket AS kommuniziert. Die Benutzer brauchen dann nur einen Interrnet Browser. Einige funkzionelle Abstriche - insbesondere in der Developer-Version - sin zu erwarten.


9. George Smyth, Rocket Software

Strategie und künftige Pläne für AS

Die frühen Erfolge von AS beruhten auf der für Anwendungsentwickler besonderen Kombination der Vorzüge einer genialen Sprache und eines einfachen Systemhandlings. Mit stetigen funktionalen Erweiterungen wuchsen die Möglichkeiten, immer komplexere Anwendungen zu entwickeln.

Später verlor AS an Akzeptanz aufgrund seiner Gebundenheit an den Mainframe und - noch mehr - der daraus resultierenden fehlenden graphischen Oberfläche (GUI). Mit der Entwicklung von Rocket.Ascent und State-of-the-Art-Technologie entfallen diese Nachteile.


Die Stärken von AS werden erhalten und enorm gesteigeret. Dies insbesondere durch seine Integartionsfähigkeit mit allen möglichen systemen (z.B. MS Office, Webservern und Datenbank-Systemen) - eine neue Ära ist angebrochen, die Ascent-Ära.


10. Give and Take: Von Teilnehmern entwickelte AS-Tools

Vorstellung und Diskussion eigenentwickelter AS-Tools im Sinne von Give-and-Take.


11. Requirements

Die bereits bestehenden Requirements zu AS-Datentaypen wurden erneuert:

Datumstyp und Erweiterung des Wertebereichs numerischer Felder auf mehr als 15 Stellen.

Außerdem wurde eine Prioritätenliste für die Realisierung der verschiedenen AS-Module im Ascent-Server aufgestellt.


12. Planung nächste Tagung

Als nächster Tagungsort wurde Mainz bestimmt.
Geplanter Termin: 14./15. Juni 2010.

     
 
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